Betriebskostensenkung eines Membranbioreaktors am Beispiel einer Kläranlage der Firma Thor in Speyer

Im Rahmen eines Optimierungsprojektes einer Kläranlage der Firma Thor GmbH sollten die Möglichkeiten zur Reduktion der Betriebskosten eines Membranbioreaktors (MBR) ausgearbeitet und umgesetzt werden. Insbesondere hohe Trockensubstanzgehalte (TS-Gehalte) von bis zu 65 g/ L, hohe Salzfrachten und ein großer Anteil an faserigen Bestandteilen im Abwasser stellten die Optimierung vor besondere Herausforderungen.

Durch die geschickte Wahl einer geeigneten Vorseparierung konnte im ersten Schritt die Verzopfungsneigung der Rohrmembranen behoben werden.

Infolgedessen konnten nun spezielle Rohrmembranmodule der T-CUT UF Serie mit deutlich geringeren Membranrohrquerschnitten in der Filtrationsanlage Verwendung finden. Durch die Querschnittsverjüngung der Membranrohre von 1“ auf 1/2“ konnte die Packungsdichte der Module signifikant erhöht werden.

Neben der daraus resultierenden, größeren Membranfläche war auch der Wegfall der Verzopfungsneigung ein Grund dafür, dass die spezifische Pumpenleistung je erhaltenem Volumen Permeat pro Stunde stabil gehalten werden konnte.

Ein weiterer Erfolgsfaktor bei der Durchführung des Projektes bestand in der Optimierung der Trockensubstanz. Durch die Reduktion des TS-Gehalts konnte zum einen die benötigte Strömungsgeschwindigkeit reduziert und gleichzeitig der Flux der T-CUT UF Module deutlich erhöht werden.

Die Summe aller Optimierungsmaßnahmen legte ein signifikantes Einsparpotential offen, insgesamt konnte der Energiebedarf der Filtrationsanlage um rund 30 % reduziert werden.

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