Pressemitteilung

Pressemitteilung vom 15. Febr. 2017

Ein Anwendungsfall für T-CUT Rohrmodule: Recycling von Beizsäuren

In einem international agierenden Verbund von Stahlwalzwerken fallen jährlich große Mengen von Beizsäuren an. Abhängig von der Art des behandelten Stahls werden Salz- oder Schwefelsäuren in Konzentrationen von 10 – 20 Gew.-% verwendet, bei unlegierten Stählen auch Gemische mit geringen Anteilen an Salpetersäure. Für ein optimales Ergebnis wir die Säurebehandlung mit mechanischen Reinigungsmethoden (z.B. Bürsten) kombiniert, wobei ein partikulär verschmutztes Säuregemisch als Abfall entsteht. Derartige Abfallsäuren müssen vor einer Einleitung in die Kläranlage neutralisiert werden. Auch die Entsorgung der aus diesen Prozessen resultierenden Schlämme verursacht hohe Kosten.
Die Aufbereitung von Beizsäuren ist ein essentieller Schritt zur Einsparung von Kosten für Chemikalien, Frischwasser und Abwasserentsorgung und leistet einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz in der Metallbearbeitung.
Die Querstrommikrofiltration ermöglicht die effektive Entfernung partikulärer Verunreinigungen aus der Beizsäure. Das Filtrat wird – ggfs. nach Durchlaufen weiterer Reinigungsschritte – wieder in den Bearbeitungsprozess zurückgeführt. Die T-CUT Rohrmodule von CUT sind aufgrund ihrer hohen Beständigkeit gegenüber Säuren und Laugen und abrasiv wirkenden Metallpartikeln für diese Anwendung besonders geeignet. Die symmetrischen Rohrmembranen aus Polypropylen überzeugen durch ihre perfekte Abrasionsbeständigkeit sowie eine hohe mechanische und chemische Stabilität.
Während der Mikrofiltration mit diesen Rohrmodulen kann die verunreinigte Säure auf das 5-Fache aufkonzentriert werden, die zu entsorgende Abfallmenge wird entsprechend vermindert. Das Konzentrat enthält danach bis zu 35-40 % Feststoffe. Die Betriebstemperatur beträgt bis zu 40 °C, der pH-Wert liegt teilweise sogar unter pH 0.
Mittels T-CUT PP-Modulen wird ein stabiler Permeatfluss von etwa 80 l/(m2h) gewährleistet. Für eine gleichbleibend hohe Filtrationsleistung sorgt die Rückspülung der symmetrischen Membranen für wenige Sekunden alle 30 Minuten. Trotz massiver chemischer wie mechanischer Beanspruchung erreichen die T-CUT PP-Module Standzeiten von deutlich über 2 Jahren und ermöglichen somit einen ökonomisch und ökologisch sinnvollen Aufbereitungsprozess.

Für weitere Informationen:

Presse-Kontakt:
M-GO Communications
Margot Görzel
Tel: 06196/653211
margot.goerzel@mgo-communications.de
www.mgo-communications.de

 

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